Abgesagt!: Ausschreibung: 7. Kyu-Cup Hamburg 2020

shogi-steine

Wegen der stark steigenden Infektionszahlen haben sich die Organisatoren dazu entschieden, den 7. Kyu-Cup Hamburg 2020 abzusagen.
Edit: 15. Oktober 2020, 11 Uhr.

Shogi Turnier am Samstag, den 17. Oktober 2020 in Hamburg.

Die „Spielgemeinschaft Hamburg von 1989“ richtet den Kyu-Cup Hamburg 2020 im Shogi (Japanisches Schach) aus.

Dieses Turnier wird in Kooperation mit unserem Partner veranstaltet, dem

konfuzius-institut-logo

Turnierausschreibung

Der Kyu-Cup richtet sich insbesondere an alle SpielerInnen, die aufgrund ihrer Spielstärke sich eher den spielschwächeren Regionen zurechnen. Deshalb sind von reinen Anfängern bis zu Spielern mit einem Rang nicht stärker als 1. Kyu alle willkommen.

Termin:
Samstag, der 17. Oktober 2020
Anmeldeschluss: 09.30 Uhr vor Ort

Spielmodus:
Offenes Haupt-Turnier: fünf Runden im Schweizer System bzw. Mac Mahon.
Meisterklasse bzw. Separates Jugendturnier: Organisationsform je nach Anmeldungen

Spielzeit:
30 Minuten + 30 Sekunden Byoyomi für alle Turnierformen

Corona:
Wir werden uns wegen der Corona Pandemie an dem Hygienekonzept des Konfuzius Instituts Hamburg (Einhaltung von Sicherheitsabständen/eingeschränkter Publikumsverkehr) als auch an dem in Shôgi-Kreisen bereits erprobten Sicherheitsmaßnahmen orientieren.

Das bedeutet im Einzelnen:

  • Das Tragen einer Maske während der gesamten Partie
  • Das Desinfizieren des Spielmaterials einschließlich der Uhr vor jeder neuen Runde
  • Ausreichend Sicherheitsabstand zwischen den einzelnen Tischen
  • Ausreichende Belüftung des Spielsaals

Zeitplan:

09.00 h – 09.30 h Anmeldung

09.30 h – 09.45 h Begrüßung
10.00 h – 11.30 h Runde 1
11.45 h – 13.15 h Runde 2

13.15 h – 13.45 h Mittagspause

13.45 h – 15.15 h Runde 3
15.30 h – 17.00 h Runde 4
17.15 h – 18.45 h Runde 5

Ca. 19.00 h Siegerehrung

Anmeldung:
Die persönliche Registrierung vor Ort kann für Teilnehmer, die sich bis zum Freitag, den 16. Oktober 2020 vorangemeldet haben, bis unmittelbar vor Turnierbeginn um 10:00 Uhr erfolgen. Dies könnte Anreisewege von größeren Distanzen ermöglichen.

Startgeld:
10.- Euro für Erwachsene; 3,00 .- Euro für Jugendliche u.a.

Schiedsgericht:
Dieses Turnier wird ausgewertet für die Rangliste der FESA.
Das Schiedsgericht wird noch bestimmt.

Spielmaterial:
Die Turnierleitung stellt ausreichend Spielmaterial zur Verfügung. Es ist aber für alle Beteiligten von Vorteil, eigenes Spielmaterial mitzubringen, um Überraschungen durch eventuell erhöhte Teilnehmerzahlen zu vermeiden.

Preisränge:

  1. Platz: Trophäe und Sachpreis
    Ab 2. Platz: Sachpreise
    Weitere Preise möglich

Die Anzahl der Preise in den Jugendsektionen richten sich nach den Teilnehmerzahlen.
Garantiert werden aber in der Sektion (u14) und (u18) jeweils

  1. Platz: Medaille und Sachpreis
  2. Platz: Sachpreise

Spielort:
Das Konfuzius-Institut der Universität Hamburg ist ein erprobter Veranstalter. Wir freuen uns auf diese weitere Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut in dessen Räumlichkeiten.

Alle Interessenten für dieses Turnier begeben sich bitte zum Konfuzius-Institut der Universität Hamburg in die Max-Brauer-Allee 60, 22765 Hamburg, 1. Stock
(Nähe S-Bahn Station Altona)

Alle Spieler würden gegen (leisen) Publikumsverkehr bei Ihren Partien wenig einzuwenden haben, da derartige Veranstaltungen auch immer der weiteren Bekanntmachung und Verbreitung des japanischen Schachs dienen, welches jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Konfuzius-Institut gespielt wird.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und Eure Aufmerksamkeit; Voranmeldungen sind erwünscht.

Uwe Frischmuth
Turnierorganisator; Leiter der „Spielgemeinschaft Hamburg von 1989“
Kontakt: Uwe Frischmuth, uwefrischmuth@gmx.de
Festnetz: 040-87 0 85 182 ; Mobil: 0163/79 86 436
Aktuelle Informationen auch auf www.shogideutschland.de

Bei Unterbringungsvorschlägen und touristischen Wünschen Hamburg betreffend sind wir gerne behilflich.

Uwe Frischmuth
Hamburg, den 17. September 2020

Ein Shôgiturnier unter Coronabedingungen: Erstes Shôgi-Gartenturnier in Bremen

Von Fabian Krahe und René Gralla

Der Coronavirus hat unser Leben dieses Jahr ganz schön durcheinander gebracht. Auch der Schachsport hatte darunter zu leiden. Viele Turniere mussten abgesagt werden. Viele Aktivitäten haben sich ins Internet verlagert. Beim Shôgi, der japanischen Variante des königlichen Spiels, ist das nicht anders. Die Deutsche Meisterschaft, die eigentlich im April 2020 in Hamburg stattfinden sollte, musste abgesagt werden. Das Qualifikationsturnier für das Internationale Shôgi Forum in Japan wurde daher auch ins Internet verlegt und wurde auf der Plattform 81Dojo ausgespielt. Regelmäßige Spieletreffs mussten ebenfalls gecancelt werden.

Mit einem Einladungsturnier im kleinen Kreis und im heimischen Garten der Familie wollte der gebürtige Bremer Fabian Krahe am 29. August 2020 daher ein bisschen Normalität in die norddeutsche Shôgiszene zurückbringen. So machten neben dem Organisator an diesem spätsommerlichen Sonnabend sieben Shôgienthusiasten einen Ausflug an die Lesum. Sechs kamen aus Hamburg und Norderstedt, und einer reiste aus Wolfsburg an. Um das Infektionsrisiko möglichst niedrig zu halten, fand das Turnier komplett im Garten statt. Vor Regen schützten ein mobiler Carport und ein großer Regenschirm, doch alle Befürchtungen ob des Wetters stellten sich als obsolet heraus. Die Shôgigötter waren uns wohl gesonnen, und bei strahlendem Sonnenschein, gegen den versprengte Wanderwolken keine Chance hatten, wurden fleißig Steine geschoben über die Bretter, die die Welt bedeuten.

Das alles war nur möglich dank der großartigen Unterstützung von Uwe und Birgit Krahe, den Eltern des Organisators. Sie stellten nicht nur den wundervollen Garten bereit, in dem das Turnier ausgetragen wurde, sondern bewirteten auch als hervorragende Gastgeber die ambitionierten Mattkünstler.

Die Gastgeber Birgit und Uwe Krahe, die ihren wundervollen Garten für das Turnier bereitstellten.

Das kleine, aber feine Event war gewissermaßen die direkte Folgeveranstaltung jenes Open-Air-Wettkampfes, zu dem vor gut 14 Monaten das Shôgi-begeisterte Ehepaar Ritsuko und Rolf Müller in deren idyllische Grüne Oase in Lübecks südlichem Quartier Sankt Jürgen geladen hatte. Besagtes „Ôhashi Soyo Shôgi Memorial“ in der Trave-Metropole sollte am 22. Juni 2019 daran erinnern, dass vor 150 Jahren in Japan während der Edo-Restauration der Relaunch des professionellen Denksports mit Hausturnieren in den Anwesen seinerzeit dominierender Champions begonnen hatte. Einer der Frontleute damals war der ehrwürdige Meister Ôhashi Soyo (um 1835 – 1891), und der umtriebige Sensei dürfte sich auf seiner Wolke heuer garantiert himmlisch darüber gefreut haben, dass seine epochale Initiative von einst im fernen Europa des digitalen Millenniums nach der Lübecker Premiere 2019 nun bereits die zweite Neuauflage im Bremen dieser Tage erleben würde. 

Durch die informelle und freundschaftliche Atmosphäre war es möglich, an einem einzigen Tag ein Round-Robin-Turnier mit acht Spielern durchzuziehen, das heißt, jeder spielte insgesamt sieben Partien mit 30 Minuten + 30 Sekunden Byôyômi Bedenkzeit. Eine starke Leistung aller Turnierteilnehmer. So wurde dann auch manch denkwürdige Partie ausgefochten. In der Begegnung René Gralla gegen Fabian Krahe wogte das Gefecht hin und her. Im Endspiel gelang es Fabian zunächst, René in die Ecke seines Minogakoi zu treiben, doch ein tödlicher Schlag blieb aus. Das nutzte René, um zu einer waghalsigen Mattkombination anzusetzen mit dem Plan, Fabians König aus dessen Hidariminogakoi zu treiben und auszuknocken. Fast gelang das dem René auch, doch im Eifer des Gefechts verwechselte er das Pferd mit dem Drachen und übersah den entscheidenden Zug. Diese unverhoffte Atempause wiederum reichte Fabian, das Match komplett zu drehen und nun seinerseits den René per Blitz-Matt auf die virtuelle Matte zu schicken.

Ein Partieausgang, der René zu Recht frustrierte. Schließlich hatte er sofort nach Ausführung eines albernen Dummie-Moves – der vermeintlich die Sackgasse, in die Fabians König geflüchtet war, endgültig abriegeln sollte, leider aber bei rollender Attacke das Tempo selbstmörderisch drosselte, so dass Gote dankbar ein flottes Tsume exekutieren durfte – den alternativ möglichen und zugleich alternativlosen Coup de grâce erkannt. Der wäre robust und trocken gewesen: Die schwarze Lanze 3c rückt schnöde auf 3b vor, promoviert schulmäßig und triggert im gleichen Atemzug ein krachendes Abzugsschach, und zwar im engen Gefechtsverbund mit dem schwarzen Horse, das aus dem äußersten Winkel des weißen Lagers dem zernierten Gyokusho aka „Juwelengeneral“ stante pede einen Hammer-Huftritt serviert. „Als ich das Malheur bemerkte, poppte in mir der wilde und wütende Impuls auf, blitzschnell und kackenfrech das Ding zurückzunehmen“, wie René hinterher gestand. Ein notorischer Taschenspielertrick, den der Co-Autor dieses Berichts gelernt haben will während Rauch- und Sliwowitz-geschwängerter nächtlicher Sessions im Kreis von Schachkumpels, die stolz sind auf ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zur Balkanregion, wo harte Bandagen oft mehr Respekt verschaffen als wohlfeile Moralpredigten. Aber das internalisierte sportliche Über-Ich rief den René doch wieder streng zur Ordnung, abgesehen davon, dass dem Trottel der Saison ein verzweifelter Griff nach der (ohnehin verbotenen) Zocker-Notbremse unter Punktspielbedingungen nichts mehr genützt und auf die maximale Peinlichkeit des vergeigten Games höchstens noch anderthalbe draufgesetzt hätte.

Wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben. Wegen überraschender Terminprobleme am frühen Samstagmorgen schlug René erst eine gute Stunde nach Anpfiff der ersten Runde in Krahes Garten auf und musste per Aufholsprint den Anschluss an das Feld suchen. Das zerrte natürlich an den Nerven, mit dem Risiko derber Aussetzer – die René während seiner Spiele prompt auch gemein und beinahe regelmäßig aus der Bahn warfen.

Beim Kansôsen der Partie René gegen Fabian zeigte sich schnell, dass René nur die beförderte Lanze auf 3b hätte ziehen müssen, um zu gewinnen. Schade, denn es wäre tatsächlich ein ziemlich cooles 11-Zügiges Matt gewesen. Foto: Fabian Krahe.

Einen Überraschungssieg durfte Jürgen Woscidlo feiern, als Uwe Frischmuth im beiderseitigen wilden Handgemenge in eine Mattfalle stolperte. Damit ging unser Schachlehrer aus Harburg mit einem dicken Achtungspunkt nach Hause, war Uwe doch als 3 Kyu der nominell zweitstärkste Spieler des Turniers.

Martin Wolff gegn Jürgen Woscidlo. Im Hintergrund Ingo Köhler gegen Fabian Krahe. Foto: Alexandra Bumagina.

Auch Martin Wolff konnte sich einen Punkt erspielen, und zwar gegen Jürgen, sodass niemand ohne Sieg das Turnier beendete. Mit jeweils einem Punkt teilten sich beide dann allerdings auch die undankbare Rote Laterne. Schlanke zwei Zähler in der Schlussbilanz bedeuteten Rang sechs für René, der nicht nur im Treffen gegen Fabian quasi frei stehend vor dem Shôgi-Tor den Ball über die Latte semmelte, sondern auch mit einem ärgerlichen Nifu bei besserer Stellung gegen Ingo Köhler patzte. Es war definitiv nicht Renés Tag. Aber so ging immerhin der fünfte Platz an unseren Spieler aus Wolfsburg. Ingo errang drei Siege und fuhr – mit seiner Leistung zufrieden – total gechillt und lächelnd zurück in die Autostadt.

Uwe Frischmuth gegen Ingo Köhler. Ingo sicherte den fünften Platz für die Autostadt Wolfsburg. Foto: Fabian Krahe.

Den vierten Platz belegte der Gastgeber und Organisator Fabian Krahe mit insgesamt vier Punkten. Er war sichtlich zufrieden. Nicht nur mit seiner Spielleistung, sondern auch mit dem reibungslosen und erfolgreichen Ablauf des Turniers.

Der Turnierorganisator Fabian Krahe (re.) traf gleich in der ersten Partie auf Uwe Frischmuth und musst direkt eine deutliche Niederlage einstecken. Da half selbst angestrengtes Nachdenken nicht mehr. Foto: Alexandra Bumagina.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle aber auch ausdrücklich an die selbstlos engagierte Alexandra Bumagina. Die Mutter unseres 15-jährigen Supertalents Anton Borysov schoss stimmungsvolle Fotos und bereicherte den Tag durch ihre freundliche und offene Art.

Uwe Frischmuth und das Nachwuchstalent Anton Borysov holten jeweils fünf Punkte und teilten sich den zweiten respektive dritten Rang. Da aber Anton im direkten Vergleich gegen Uwe eine Niederlage einkassierte, setzte der Organisator in der Endauswertung Uwe auf Platz zwei und Holsteins Rising Star Anton auf Platz drei. Eine Entscheidung bloß für die Stringenz der Tabelle, weil ansonsten beide eine derart herausragende Leistung bewiesen haben, dass sie eigentlich Silber im Doppelpack verdient hätten.

Anton Brysov im Spiel gegen den Turniersieger Yuki Nagahori. Foto: Alexandra Bumagina.

Beim bislang letzten Hamburger Kyu-Cup 2019 musste Yuki Nagahori, der in Chiba nahe Tokio aufgewachsen ist, noch einen Punkt an Anton abgeben. Diesmal blieb der 31-jährige jedoch ungeschlagen und durfte als souveräner Sieger den Pokal mit nach Hause nehmen. Damit kam der Gewinner des historisch ersten Shôgiturniers auf Bremer Boden aus der ewigen Konkurrenzstadt an der Elbe. Aber darüber konnten sich auch die Bremer Gastgeber freuen. Denn Yuki hat hervorragend gespielt und noch wichtiger: mit viel Spaß und Freude. Und genau das ist es, was Shôgi ausmacht.

Es bleibt zu wünschen, dass das erste Bremer Shôgi-Gartenturnier sich bald wiederholen möge. Aber vielleicht kann ja – selbstverständlich unter gewissenhafter Beachtung aller behördlichen Auflagen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie – in diesem Jahr trotzdem wieder in Hamburg das Kyu-Cup-Open ausgetragen werden. Insider munkeln, dass schon intensiv über einen entsprechenden Termin im Oktober 2020 nachgedacht wird. Dem Shôgisport und seinen Fans wäre das von Herzen zu wünschen.

Shôgi-Gartenturnier Bremen 2020; Bremen, Germany, 2020-08-29

NrNameNatGradeELO1234567Pts+/-
1NagahoriYukiJP2 Kyu1720 5+3+7+8+4+6+2+7+15
2FrischmuthUweDE3 Kyu1340 4+7+6+3+8-5+1-5+28
3BorysovAntonUA5 Kyu1356 8+1-5+2-6+4+7+5+40
4KraheFabianDE5 Kyu1294 2-6+8+7+1-3-5+4+31
5KöhlerIngoDE5 Kyu1285 1-8+3-6+7+2-4-3+6
6GrallaRenéDE5 Kyu1297 7+4-2-5-3-1-8+2-19
7WolffMartinDE8 Kyu1022 6-2-1-4-5-8+3-1+21
8WoscidloJürgenDE10 Kyu1005 3-5-4-1-2+7-6-1+68

Promoting Borysov Anton to 4 Kyu
Promoting Woscidlo Jürgen to 8 Kyu

German ISF Qualification dieses Jahr auf 81Dojo

Liebe Mitglieder von Shogi Deutschland e.V.,

wegen der aktuellen Corona-Pandemie mußte leider die Deutschen Meisterschaft in Hamburg abgesagt werden. Im Rahmen dieses Turniers war auch die Auswahl des Spielers geplant, der Deutschland beim Internationalen Shogi Forum 2020 vertreten wird. Das ISF 2020 wird voraussichtlich vom 23. – 25. Oktober 2020 in Tokio stattfinden. Da zum derzeitigen Zeitpunkt noch unklar ist, wann wieder überregionale Turniere stattfinden können, ist die Einhaltung von Meldefristen auf klassischem Wege leider nicht möglich. Aus diesem Grund hat der Vorstand entschieden, das Qualifikationsturnier online durchzuführen.

Die German ISF Qualification findet in der Zeit vom 15. Mai bis 14. Juni 2020 auf der Plattform 81Dojo statt. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 13. Mai 2020, 17:00 MEZ, unter https://system.81dojo.com/en/tournaments/961 möglich.

Durch das für das Turnier gewählte KO-Format bleibt der Anzahl der zu spielenden Runden auch bei einer großen Anzahl von Teilnehmern überschaubar, so daß außer den unten aufgeführten minimalen Bedingungen keine weiteren Einschränkungen notwendig sind. Aber natürlich wird erwartet, daß Teilnehmer des Qualifikationsturniers dieses auch beenden und im Falle eines Sieges gewillt sind, beim ISF anzutreten.

Bitte gebt diese Ausschreibung auch an andere Interessierte weiter.

Mit freundlichen Grüßen, Daniel Többens Schatzmeister


Der Sieger des German ISF Qualification Turniers bei 81Dojo wird Deutschland beim Internationalen Shogi Forum 2020 vertreten.

Voraussetzung für die Teilnahme am Qualifikationsturnier sind:

  1. Deutsche Staatsbürgerschaft
  2. Mitgliedschaft bei Shogi Deutschland e.V.
  3. Bereitschaft, am Internationalen Shogi Forum teilzunehmen, welches voraussichtlich vom 23. – 25. Oktober 2020 in Tokio stattfinden wird.

Die Startaufstellung erfolgt entsprechend der Elo-Wertung in der Liste 2020-01 der FESA.

Mitgliedschaft und Identität der Teilnehmer werden durch die Anmeldung bei Shogi Deutschland e.V. Online überprüft. Bei Unklarheiten wenden Sie sich bitte rechtzeitig an den Schatzmeister von Shogi Deutschland e.V. (Daniel.Toebbens[at]gmx.de).

Die Identität aller Teilnehmer des Turniers wird den Mitgliedern von Shogi Deutschland e.V. vor Beginn des Turniers mitgeteilt.


The winner of the German ISF Qualification tournament at 81Dojo will represent Germany at the International Shogi Forum 2020.

Prerequisite for the participation in the qualification tournament are

  1. German citizenship
  2. Membership in Shogi Deutschland e.V.
  3. Readiness to participate in the International Shogi Forum, which is expected to take place in Tokyo from 23rd – 25th October 2020.

The starting line-up will be according to the Elo-ranking in the FESA list 2020-01.

Membership and identity of the participants will be verified by registration with Shogi Deutschland e.V. Online. If there are any uncertainties, please contact the treasurer of Shogi Deutschland e.V. in time (Daniel.Toebbens[at]gmx.de).

The identity of all participants of the tournament will be communicated to the members of Shogi Deutschland e.V. before the tournament starts. 

Turnierhinweis: Coronakrone auf 81Dojo.com

Hallo liebe Shogispieler in Deutschland,

um die Wartezeit in Isolation etwas zu beleben und ganz nebenher das System für eventuelle spätere, wichtigere Turniere zu testen, haben wir auf 81Dojo den Kampf um die Coronakrone ausgeschrieben.

Jeder der die Deutsche Sprache ausreichend beherrscht, um notwendige Informationen zu kommunizieren, und mindestens 3x die Woche ab 19 Uhr Online sein kann, ist zulässig für das Turnier. Anmeldungen sind bis zum 10. April möglich.

Die Spiele finden im Zeitraum vom 11. April bis zum 19. April statt. Hauptsächliche Spielzeit ist jeden Tag von 19-20 Uhr (Berlin Zeitzone GMT+2). Individuelle Termine kann mit jeden Spieler selbständig ausgemacht werden, über das Turnier Websystem. Wir spielen ohne Handicap, mit 20 Minuten pro Seite und 30 Sekunden Byoyomi. Der Turniermodus ist Double Elimination, die Anzahl von Spielen für jeden Teilnehmer sollte sich also in Grenzen halten.


Also, wenn ihr Lust und Zeit habt, dann meldet euch an!

Links:
Anmeldung zum Turnier: https://system.81dojo.com/en/tournaments/850
Eventuell als erstes Anmeldung eines Accounts (mit korrekter e-Mail-Adresse): https://81dojo.com/
Für Berliner unser Club Shogi Berlin (hat aber nichts mit dem Turnier zu tun): https://system.81dojo.com/en/circles/205

Und noch ein Video von Oliver Orschiedt für alle, die sich vorab ansehen wollen, wie Turniere auf 81Dojo funktionieren: https://www.youtube.com/watch?v=iZBY3sJxT1M


Bis dahin viele Grüße,
Daniel Többens

Und das sechste Pferd ging an: Chung Man Chan! Bericht vom Shôgi Kyu Cup Hamburg 2019

Er läuft und läuft … zum sechsten Mal nun schon wurde der Shôgi Kyu Cup am 9. November 2019 in Hamburg ausgespielt.
Ein Erfolgsgeheimnis dürfte die anregende Mischung aus vorwiegend lokalen Spielern und weiter Angereisten sein. Obgleich das Turnier sein Stammpublikum hat, tauchen beileibe nicht immer dieselben Teilnehmer auf. Trotzdem kamen wir auch dieses Jahr auf 14 Teilnehmer, davon im strengen Sinne 4 Jugendspieler. Die haben sich dieses Mal sogar ohne ihren angestammten Mentor, den Harburger Schachlehrer Jürgen Woscidlo, angemeldet, um ihre Spielkünste zu verbessern. Alle Achtung.
Was ist vom Gesamt-Turniergeschehen erwähnenswert?

René Gralla (li.) und Rolf Müller.
Rolf Müller (re.) und René Gralla.

Zum Einen die Anmeldung von Rolf Müller aus Lübeck. Hatte er doch in seinem Haus und Garten im Sommer 2019 ein eigenes Lübecker Turnier ins Leben gerufen, welches fabelhaft bei den Teilnehmern ankam. Rolf ließ sich von seinen – schon fast ‚konstant spärlich‘ zu nennenden Erfolgserlebnissen am Brett – nicht beirren und meldete sich wieder zum Shôgi Kyu Cup an! Selbst von einem Unfall, der die Autobahn stundenlang blockierte, ließ er sich nicht dauerhaft aufhalten, weshalb er zwei Runden verpasste. Ein wichtiger Zusatzgrund für diesen Einsatz wurde sogleich von ihm auf den Tisch gestellt – reichlich Kuchen für die Teilnehmer, welche sich nicht zweimal bitten ließen, … „Das Turnier“ belohnte ihn dafür auf seine Weise: er wurde nicht Letzter!
Wolfgang Reher, der sich nach seinem zweiten Platz beim Kyu Cup 2015 offensichtlich nach neuen Herausforderungen abseits des Shôgi-Bretts umschaut, flanierte wieder einmal als helfender Beobachter durch den Turniersaal.
Ingo Köhler, Vorjahressieger, wollte sich auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen und suchte erneut die Herausforderung; die dieses Jahr härter ausfiel. Seinem Kyu Pferd zuhause war das sicherlich egal.

Ingo Köhler (re.) im Spiel vertieft gegen Uwe Frischmuth.
Ingo Köhler (re.) im Spiel vertieft gegen Uwe Frischmuth.

Besondere Freude musste Ingo Iwasaki empfunden haben. Hatte er letztes Jahr noch leicht geknickt den Spielsaal wegen seines persönlichen Turnierverlaufs verlassen– so lieferte er dieses Mal eine ihm entsprechende Leistung ab. Geht doch!

Ingo Iwasaki (re.) gegen Ian Meinköhn.
Ingo Iwasaki (re.) gegen Niels Meinköhn.

Die hohe Leistungsdichte zeigte sich dieses Jahr besonders deutlich. Neben den beiden ersten Turnierplätzen erreichten gleich 6 von 14 Teilnehmern 3 Punkte, welche sich auf die Plätze 3-8 verteilten. Anton Borysov, 14 Jahre alt, hatte bereits bei seinem Sieg gegen Yuki Nagahori eine besonders starke Duftmarke gesetzt, die er mit einem Sieg gegen Uwe Frischmuth noch verstärkte. Da ihm in sehr aussichtsreicher Stellung gegen René Gralla dann doch die Puste ausging, blieb ihm „nur“ der dritte Platz in der Abschlusswertung. Andernfalls hätte er um den Turniersieg mitgespielt. Trotzdem eine Riesenleistung, Anton!

Bester Hamburger Jugendspieler: Anton Borysov.
Bester Hamburger Jugendspieler: Anton Borysov.

Auch der viertplatzierte René Gralla schien mit seiner Leistung versöhnt, ist er doch Anton Borysov in letzter Sekunde trickreich von der Schippe gesprungen. Das Hamburger Urgestein Fabian Krahe landete als vorgewerteter 7ter auf dem 5ten Platz – welches für ihn zufriedenstellend sein dürfte.

Niels, Ian und Sven Meinköhn zusammen mit dem Turniersieger Chung Man Chan.
Niels, Ian und Sven Meinköhn zusammen mit dem Turniersieger Chung Man Chan.

Die hinteren Platzierungen sind allesamt mit einem zählbaren Punkt nach Hause gegangen. Darunter die drei Meinköhn-Brüder Niels, Ian und Sven, die sich weiterhin im Turniersaal blicken lassen.
Martin Wolff hatte mit 2 Punkten ein wohl durchwachsenes Ergebnis. Aber als Teilnehmer der gerade beendeten diesjährigen Janggi Weltmeisterschaft in China konnte er seine positiven Erinnerungen daran wohl beim Shôgi doch nicht ganz abschalten.

Martin Wolff (re.) gegen Niels Meinköhn.
Martin Wolff (re.) gegen Niels Meinköhn.

Unser Gründervater Masaomi Ishii hatte diesmal etwas mehr Erfolg als beim letztmaligen Alster Cup im April 2019, auf den wir an dieser Stelle aufmerksam machen wollen.

Masaomi Ishii (dritte v. re.)
Masaomi Ishii (dritte v. re.)

Das wichtigste zuletzt: auch seine Anmeldung als erster Spieler – unmittelbar nach der Siegerehrung zum Kyu Cup 2018 – hat in Chung Man Chan wohl die Kräfte freigesetzt, die es zu einem Turniersieg braucht. Er wollte es wissen. Formell an zweiter Stelle der Teilnehmerliste gesetzt, wollte er den missglückten Versuch im letzten Jahr ungeschehen machen. Der Turnierverlauf machte es Chung Man Chan auch diese Jahr nicht einfach – verlor er doch ausgerechnet gegen Yuki Nagahori – Neu-Hamburger und Sieger von Lübeck 2019.

Chung Man Chan (li.) gegen Yuki Nagahori in der vierten Runde.
Chung Man Chan (li.) gegen Yuki Nagahori in der vierten Runde.

Da Yuki seine Partie gegen das Hamburger Shôgitalent Anton Borysov in den Sand setze, ergab sich nach der 5ten und letzten Runde die Notwendigkeit zu einem Tiebreak – gemäß der Tradition des Shôgi Kyu Cups Hamburg. Bei Punktegleichheit werden die direkten Ergebnisse nicht gezählt – es wird in einem Tiebreak ausgeblitzt. Hier konnte sich Chung Man gegen Yuki durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch!

René Gralla wies auf einen interessanten Umstand hin: seit Jahren werden unsere Shôgi Aktivitäten vom „chinesischen“ Konfuzius Institut massiv unterstützt; so auch diesmal. Shôgi erfreut sich auch in China seit Jahren wachsender Beliebtheit und Spielstärke. Insofern hatte der diesjährige Gewinner chinesischer Herkunft gegen einen Zweitplatzierten aus Japan so eine Art Heimvorteil, den dieser zu nutzen verstand …

Nach dem Ende dieses wieder in sehr freundschaftlicher Atmosphäre durchgeführten Turniers freuen wir uns schon auf den 18. April 2020: Dann findet das „Shôgi Open Hamburg“ statt. Der vormalige „Alster Cup“ wurde in „Shôgi Open Hamburg“ umbenannt, um klarer zum Ausdruck zu bringen, dass dieses Turnier offen für alle Teilnehmer ist – im Gegensatz zum „Shôgi Kyu Cup Hamburg“.

Uwe Frischmuth & René Gralla
Shôgi Hamburg

Die Teilnehmer des 6. Shôgi Kyu Cup.
Die Teilnehmer des 6. Shôgi Kyu Cup, und die Verantwortlichen des Konfuzius-Instituts (2. R. li.)

6. Shôgi Kyu Cup Hamburg 2019, 2019-11-09, Ergebnisse

Nr Name Nat Grade ELO 1 2 3 4 5 Pts +/-
1 Chan Chung Man HK 2 Kyu 1596 7+ 4+ 3+ 2- 5+ 4 6
2 Nagahori Yuki JAP 1720* 5+ 3- 6+ 1+ 4+ 4
3 Borysov Anton UKR 5 Kyu 1257 10+ 2+ 1- 4- 6+ 3 99
4 Gralla René DE 5 Kyu 1261 11+ 1- 9+ 3+ 2- 3 36
5 Krahe Fabian DE 6 Kyu 1257 2- 13+ 7+ 8+ 1- 3 37
6 Frischmuth Uwe DE 3 Kyu 1340 14+ 8+ 2- 10+ 3- 3 0
7 Iwasaki Ingo DE 7 Kyu 1181 1- 11+ 5- 13+ 9+ 3 16
8 Köhler Ingo DE 5 Kyu 1292 9+ 6- 13+ 5- 10+ 3 -7
9 Wolff Martin DE 9 Kyu 991 8- 14+ 4- 11+ 7- 2 31
10 Ishii Masaomi JAP 11 Kyu 762 3- 0+ 14+ 6- 8- 2 71
11 Meinköhn Niels DE 11 Kyu 860 4- 7- 12+ 9- 14+ 2 45
12 Müller Rolf DE 14 Kyu 538 0- 0- 11- 14- 13+ 1 24
13 Meinköhn Sven DE 1* 0+ 5- 8- 7- 12- 1
14 Meinköhn Ian DE 8 Kyu 1070 6- 9- 10- 12+ 11- 1 -52

Promoting Nagahori Yuki to 2 Kyu
Promoting Krahe Fabian to 5 Kyu
Promoting Iwasaki Ingo to 6 Kyu
Promoting Wolff Martin to 8 Kyu
Promoting Meinköhn Niels to 10 Kyu

In eigener Sache: Shôgi Hamburg hat nun einen YouTube-Kanal

Liebe Shôgi-Enthusiasten,

ich habe heute einen YouTube-Kanal eingerichtet. Ich hoffe, dort auch in Zukunft Videos von Shôgi-Partien, -Turnieren und Veranstaltungen, sowie von Veranstaltungen anderer Schachvarianten in Hamburg zu veröffentlichen.

Das erste Video ist eine Aufnahme vom Blitz um Platz 1 beim gestrigen 6. Shôgi Kyu Cup Hamburg:

6. Shôgi Kyu Cup Hamburg, 9. November 2019
Blitzpartie um Platz 1
Schwarz: Yuki Nagahori (-/1698 Elo*) vs.
Weiß: Chung Man Chan (2 Kyu/1596 Elo)
Ergebnis: 0-1

Die kif-Datei zum Download und nachspielen der Partie.

*vorläufige Elo-Zahl

Fabian Krahe

Ausschreibung: 6. Kyu-Cup Hamburg

shogi-steineShogi Turnier am Samstag, den 09. November 2019 in Hamburg
Die „Spielgemeinschaft Hamburg von 1989“ richtet den
Kyu-Cup Hamburg 2018 im Shogi (Japanisches Schach) aus.

Dieses Turnier wird in Kooperation mit unserem Partner veranstaltet, dem

konfuzius-institut-logoTurnierausschreibung

Der Kyu-Cup richtet sich insbesondere an alle SpielerInnen, die aufgrund ihrer Spielstärke sich eher den spielschwächeren Regionen zurechnen. Deshalb sind von reinen Anfängern bis zu Spielern mit einem Rang nicht stärker als 1. Kyu alle willkommen.

Für spielstärkere Spieler (Meisterklasse) wird es nach Bedarf einen eigenen Turniermodus geben, der sich nach der Zahl der Anmeldungen am Spielort um 09.30 Uhr ergibt.

Für alle Jugendspieler, die

– unter 14 Jahre (u14 / alle TeilnehmerInnen, die nach dem 31.12.2005 geboren sind)

– unter 18 Jahre (u18 / alle TeilnehmerInnen, die nach dem 31.12.2001 geboren sind)

wird es jeweils Sonderpreise zu gewinnen geben. Inwieweit Jugendspieler im Hauptturnier spielen oder untereinander bleiben, wird vor Ort entschieden.

Termin:
Samstag, der 09. November 2019
Anmeldeschluss: 09.30 Uhr vor Ort

Spielmodus:
Offenes Haupt-Turnier: fünf Runden im Schweizer System bzw. Mac Mahon.
Meisterklasse bzw. Separates Jugendturnier: Organisationsform je nach Anmeldungen

Spielzeit: 30 Minuten + 30 Sekunden Byoyomi für alle Turnierformen

Zeitplan

09.00 h – 09.30 h Anmeldung

09.30 h – 09.45 h Begrüßung
10.00 h – 11.30 h Runde 1
11.45 h – 13.15 h Runde 2

13.15 h – 13.45 h Mittagspause

13.45 h – 15.15 h Runde 3
15.30 h – 17.00 h Runde 4
17.15 h – 18.45 h Runde 5

Ca. 19.00 h Siegerehrung

Anmeldung:
Die persönliche Registrierung vor Ort kann für Teilnehmer, die sich bis zum Freitag, den 08. November 2019 vorangemeldet haben, bis unmittelbar vor Turnierbeginn um 10:00 Uhr erfolgen. Dies könnte Anreisewege von größeren Distanzen ermöglichen.

Startgeld:
10.- Euro für Erwachsene; 3,00 .- Euro für Jugendliche u.a.

Schiedsgericht:
Dieses Turnier wird ausgewertet für die Rangliste der FESA.
Das Schiedsgericht wird noch bestimmt.

Spielmaterial:
Die Turnierleitung stellt ausreichend Spielmaterial zur Verfügung. Es ist aber für alle Beteiligten von Vorteil, eigenes Spielmaterial mitzubringen, um Überraschungen durch eventuell erhöhte Teilnehmerzahlen zu vermeiden.

Preisränge:
1. Platz: Trophäe und Sachpreis
Ab 2. Platz: Sachpreise
Weitere Preise möglich

Die Anzahl der Preise in den Jugendsektionen richten sich nach den Teilnehmerzahlen.
Garantiert werden aber in der Sektion (u14) und (u18) jeweils
1. Platz: Medaille und Sachpreis
2. Platz: Sachpreise

Spielort:
Das Konfuzius-Institut der Universität Hamburg ist ein erprobter Veranstalter. Wir freuen uns auf diese weitere Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut in dessen Räumlichkeiten.

Alle Interessenten für dieses Turnier begeben sich bitte zum Konfuzius-Institut der Universität Hamburg in die Max-Brauer-Allee 60, 22765 Hamburg, 1.Stock
(Nähe S-Bahn Station Altona)

Alle Spieler würden gegen (leisen) Publikumsverkehr bei Ihren Partien wenig einzuwenden haben, da derartige Veranstaltungen auch immer der weiteren Bekanntmachung und Verbreitung des japanischen Schachs dienen, welches jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Konfuzius-Institut gespielt wird.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und Eure Aufmerksamkeit; Voranmeldungen sind erwünscht.

Uwe Frischmuth
Turnierorganisator; Leiter der „Spielgemeinschaft Hamburg von 1989“
Kontakt: Uwe Frischmuth, uwefrischmuth@gmx.de
Festnetz: 040-87 0 85 182 ; Mobil: 0163/79 86 436
Aktuelle Informationen auch auf www.shogideutschland.de

Bei Unterbringungsvorschlägen und touristischen Wünschen Hamburg betreffend sind wir gerne behilflich.

Uwe Frischmuth
Hamburg, den 18. Oktober 2019

Kyu Cup 2019 – Ausschreibung als PDF

Bunte Mischung beim Shogiturnier in München!

Von Gerald Hertneck

Dieser Bericht erschien zuerst auf Schach-Ticker. Übernahme mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Am Samstag den 13. Juli war es so weit – nach fünf Jahren Pause fand wieder ein Shogiturnier in der Münchener Schachakademie statt – und zwar ausgerichtet von Peter Hingley und Gerald Hertneck.

Prominente Teilnehmer hatten sich angemeldet: der Ludwigshafener Frank Rövekamp (3-dan) und der Grazer Marco Dietmayer (3-dan). Dazu noch mehrere 1-dan- Spieler, darunter auch der Autor. Angereist war auch der Grazer Großmeister Andreas Diermair. Das Turnier wurde über 5 Runden und mit DGT-Uhren gespielt, auf denen der Byoyomi-Modus eingestellt war. Das bedeutet, dass nach nach den ersten 40 Minuten Spielzeit der 30-Sekunden-Modus begann, wobei im Shogi von 30 auf null Sekunden runtergezählt wird, und die Uhr zu piepsen anfängt, und zwar bei jedem 30-Sekunden-Showdown von neuem. Das ist natürlich für Schachspieler sehr ungewohnt, soll aber verhindern, dass man versehentlich die Zeit überschreitet. In der Praxis sieht es dann so aus, dass nach etwa einer Stunde Spielzeit rundherum alles piepst, was die Shogi-Spieler mit größter Gelassenheit zur Kenntnis nehmen.

Gespielt wurde übrigens auch nicht nach Schweizer System, sondern nach MacMahon System, das etwas anders aufgebaut ist, denn es lost in den ersten 3 Runden die Stärkeren untereinander und analog auch die schwächeren. Die Auslosung wurde von Peter Hingley vorgenommen.

Am Abend dieses kämpferischen Tages gingen die Teilnehmer dann am Isartorplatz gemütlich zum Essen. Und am Sonntag morgen um 9:15 ging es munter weiter. Würde der Favorit Frank Rövekamp (links im Bild) seiner Rolle gerecht werden?

Der Zufall wollte es so, dass er in der vorentscheidenden Runde gegen den jungen Marc-Leon Engelmann antreten musste. Oder durfte? Denn der junge Mann ist ein großes Nachwuchstalent. Er war mit seinem Bruder Jan-Lukas da, die beiden sind Zwillinge. Die beiden sind 11 Jahre alt, und haben bereits an vier deutschen Jugendmeisterschaften teilgenommen. Die beiden sind sogar so erfolgreich, dass sie in der Altersklasse U12 bereits zwei mal Europameister und drei mal Vize-Europameister waren! Von ihnen wird bestimmt noch viel zu hören sein!

m Bild Favorit Frank Rövekamp gegen Mar-Leon Engelmann. Und siehe da, was passierte? Der erfahrene Shogi-Spieler verlor überraschend gegen das Jungtalent, nachdem das Theorieduell gegen ihn ausgegangen war.
m Bild Favorit Frank Rövekamp gegen Mar-Leon Engelmann. Und siehe da, was passierte? Der erfahrene Shogi-Spieler verlor überraschend gegen das Jungtalent, nachdem das Theorieduell gegen ihn ausgegangen war.

Der Autor spielte in Runde 4 gegen Marco Dietmayr und ging gnadenlos unter:

Dietmair (rechts vorne) beim angestrengten Überlegen. Da war der Damenflügel noch intakt. Wenige Züge später sah es dann so aus:
Dietmair (rechts vorne) beim angestrengten Überlegen. Da war der Damenflügel noch intakt. Wenige Züge später sah es dann so aus:

Shôgi Turnier München 2019 03

Hier gab ich (unten sitzend) bereits auf! Für Schachspieler ist es natürlich nicht leicht ersichtlich, dass „Weiß“ hier völlig auf Verlust steht, denn „Schwarz“ hat im linken unteren Eck einen „Dragon King“ (=umgewandelter Turm), ein „Dragon Horse“ (=umgewandelter Läufer), einen Tokin (=zu Gold umgewandelter Bauer) und noch einen Gold (=umgewandelter Springer). Das einzige was Weiß dagegen halten kann, ist das der Dragon King im Zentrum, der aber keine realen Drohungen aufstellt. Im Schach würde man sagen: der Damenflügel ist völlig durchgebrochen. Man muss ergänzen, dass es im Shogi ja keine Farben gibt, denn die Spielsteine müssen ja die selbe Farbe haben, damit sie wieder eingesetzt werden können. Außerdem haben auch alle Felder dieselbe Farbe, und das macht die Sache ein bisschen unübersichtlich.

Ein Blick in den Turniersaal (der große Trainingsraum der Münchener Schachakademie):

Shôgi Turnier München 2019 04

Shôgi Turnier München 2019 05

Im Hintergrund in der Bildmitte sitzt Peter Hingley, der die Idee zu dem Turnier hatte. Er freut sich immer, wenn er Shogi spielen kann. Und auch die beiden vorne haben viel Spaß! In der letzten Runde hatte ich dann das Vergnügen gegen den Jan-Lukas anzutreten. Leider passierte mir hier ein Lapsus. Und zwar dachte ich, ich setze einen Läufer mit Schach ein; stattdessen hatte ich nur seinen daneben stehenden Silber-Offizier angegriffen, und so konnte er meinen Springer schlagen, und danach war mein Königsangriff nichts mehr wert. Im Schach passiert mir das natürlich nicht, aber im Shogi kommt man schon manchmal ein bisschen durcheinander! Ehrlich gesagt war ich auch nicht mehr ganz so konzentriert, und wollte die Sache nur schnell hinter mich bringen…

Der gealterte Großmeister Gerald Hertneck gegen Jan-Lukas Engelmann (Altersunterschied 45 Jahre).
Der gealterte Großmeister Gerald Hertneck gegen Jan-Lukas Engelmann (Altersunterschied 45 Jahre).

Nach der fünften Runde war bereits alles vorbei! Denn die Teilnehmer mussten schon nach Hause. Das genügt aber auch, denn Shogi macht nicht nur viel Spaß, sondern kann auch anstrengend sein!

Der Sieger Frank Rövekamp, der sehr bescheiden auftrat, war übrigens mal Schachspieler. Aber dann legte er eine beeindruckende akademische Karriere hin: . (https://oag.jp/people/frank-roevekamp/)

Auszug: Prof. Dr. Frank Rövekamp wurde 1998 zum Dr. rer. pol. an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln promoviert, nachdem er an den Universitäten in Köln und Tokyo Betriebswirtschaftslehre studierte. Seit 2009 ist er Professor für japanische Wirtschaft und Politik, und Direktor des Ostasieninstituts der Hochschule Ludwigshafen. Er führt auch ehrenamtlich den europäischen Shōgi-Verband.

Doch wie gesagt, der zweite Platz des elfjährigen Marc-Leon Engelmann ist noch höher einzuschätzen, denn erstens konnte er sich zwischen den beiden 3-dan-Spielern platzieren, und zweitens hatte er die zweitbeste Feinwertung. Und auch sein Bruder konnte mit dem 5. Platz mehr als zufrieden sein.

Die drei stolzen Erstplatzierten von links nach rechts: Frank Rövekamp, Marc-Leon Engelmann, Marco Dietmaier.
Die drei stolzen Erstplatzierten von links nach rechts: Frank Rövekamp, Marc-Leon Engelmann, Marco Dietmaier.

Shôgi Turnier München 2019 08

Alle zufrieden und glücklich am Ende eines spannenden Turniers! Vielleich gibt es ja ein Wiedersehen im nächsten Jahr?

Der Blick auf die Abschlusstabelle verrät, dass Schachgroßmeister nicht auch automatisch starke Shogispieler sein müssen. Es lag aber auch am Auslosungssystem, denn man bekam eben nach einer Niederlage nicht automatisch einen schwächeren Spieler!

Endtabelle (noch ohne Elo-Auswertung)
Endtabelle Shôgiturnier München 2019

Ausschreibung: 3. Shogi-Turnier im Zentrum Münchens

Unsere Shôgi-Freunde an der Isar haben beschlossen erneut ein kleines 2-Tage-Turnier im Shôgi auszurichten. Hamburg ist zwar bekanntlich die schönste Stadt Deutschlands, aber München auf jeden Fall Deutschlands Hauptstadt der Herzen und ein Ort unvergleichlich entspannter Lebensart, gerade im Sommer in den Biergärten oder im Englischen Garten. Und um so mehr ist das ein Grund, sich das zweite Juli-Weekend freizuschaufeln und zu einem Kurztrip in die Hauptstadt Bayerns aufzubrechen, um am 13. und 14. Juli 2019 in der Münchener Schachakademie am 3. Shôgi-Turnier im Centrum Münchens teilzunehmen!
Weiß-blauer Himmel, Weißwurst, Bier und Musi … und ZÜNFTIGES SHOGI …
… DES IS SAUGUAD!!!


3. Shogi-Turnier im Zentrum Münchens
am 13. und 14. Juli 2019

Wo: In der Münchener Schachakademie, Zweibrückenstraße 8 / Rückgebäude A4, 80331 München, Tel. 089/95 89 43 30. Anfahrt MVV: S-Bahn Isartor, Ausgang Zweibrückenstraße (Eingang neben der Räuberhöhle bzw. dem Lidl)

Modus: 5 Runden Schweizer System oder Mac Mahon System, Bedenkzeit 40 Minuten/Spieler + 30 Sekunden Byoyomi.

Zeitplan:
Samstag, 13.07.2019

12:30 – 13:00 Uhr, Registrierung
13:00 – 14:30 Uhr, Runde 1
15:00 – 16:30 Uhr, Runde 2
17:00 – 18:30 Uhr, Runde 3
19:00 Uhr, Gemeinsames Abendessen im Lokal Braunauer Hof (im Biergarten)

Sonntag, 14.07.2019
09:00 – 10:30 Uhr, Runde 4
11:00 – 12:30 Uhr, Runde 5
13:00 Siegerehrung

Startgeld:
10 Euro Erwachsene
8 Euro Mitglieder eines Shogiverbands der FESA
5 Euro Ermäßigter Beitrag (Kinder, Studenten, Rentner, Arbeitslose)

Preise:
1. Platz 100,- Euro
2. Platz 70,- Euro
3. Platz 30,- Euro

Anmeldung: An Gerald Hertneck, bitte nur per Mail an gh@mucschach.de.
Max. 20 Teilnehmer zugelassen!

Material: Grundausstattung an Brettern und Figuren sowie digitalen Schachuhren mit Shogi-Modus ist vorhanden. Die Teilnehmer werden vorsorglich gebeten, eigenes Spielmaterial mitzubringen (Shogi Sets und Byoyomi Uhren).

Wertung: Das Turnier wird bei der FESA zur ELO-Auswertung eingereicht.

Übernachten: http://www.muenchen.de/uebernachten.html
Rechtzeitige Buchung wird empfohlen!

Ausschreibung: 3. Shogi-Turnier im Zentrum Münchens am 13. und 14. Juli 2019 als PDF

3rd Shogi-Tournament in centre of Munich, 13 – 14 July 2019, English Version as PDF

Bericht vom Hamburger Alstercup 2019

„Unverhofft kommt oft“ – dieses Sprichwort scheint gut auf das Shôgi Turnier vom letzten Wochenende zu passen.
Da ist zuerst einmal der Vorlauf zu nennen. Wochenlang mit sich, widrigen Umständen und der Technik hadernd, hatte der Veranstalter schlichtweg alle notwendigen Abgabetermine schon verpasst: der Alstercup, als Pendant zum seit Jahren erfolgreich laufenden Kyu-Cup geplant und zum ersten Mal ausgespielt, konnte nicht mehr solide angekündigt und beworben werden.
In der Vergangenheit stets eine zuverlässige Kommunikations- und Informationsquelle Shôgi Hamburg betreffend, schmiss René Gralla sich kurz vor Ladenschluss noch durch vielfache Werbung extra ins Zeug. Tatsächlich fanden sich in buchstäblich letzter Minute – unverhofft – genügend Teilnehmer ein, sodass deren Zahl auf 8 geschraubt wurde; welche bequem die angekündigten 5 Runden gewährleistete.
Thomas Heshe aus Dänemark internationalisierte durch sein Kommen nicht nur den Teilnehmerkreis, sondern hob das durchschnittliche Spielstärkenniveau genau wie der aufgetauchte Richard Rödel aus Berlin unverhofft merklich nach oben. Eine kurzer Blick auf die Namensliste verrät die deutliche Kyu-Cup Spur, in dessen familienähnlichem Geist auch dieses Turnier stattfand.

Richard Rödel (l.) und Thomas Heshe (r.).
Richard Rödel (li.) und Thomas Heshe. Foto by Uwe Frischmuth

Der inzwischen zur Turniertradition entwickelten Erwartung, dass alle Teilnehmer auch aktiv an den vielen Vorbereitungen und den einzelnen Erfordernissen eines Turniers sich nicht nur bedienen lassen, sondern mithelfen und sogar mitgestalten, ist bei einem solchen Eintagesturnier mehr als nur eine angenehme Geste.
Batterien fehlen für die Uhren? – wurden sofort besorgt. Eine Uhr ist zudem nicht intakt? – ‚wird durch Tablett-Improvisation zeitweilig ersetzt. Wolfgang Reher ließ sich zum Beispiel nicht zweimal bitten, seine Shôgi-Uhr aus dem entfernten Bad Segeberg mal eben vorbeizubringen.
Da der Turnierleiter gesundheitlich angeschlagen war, versuchte sich Konrad Dreier an der Ansetzung der Runden und der schlussendlichen Auswertung; unter allgemeiner Beratung anderer Teilnehmer. Dieser leicht antiquierte Duktus hat in jedem Fall – auch in heutigen Zeiten noch – seinen unverhofften Charme. Hinzu kam der nicht enden wohlwollende Service des Konfuzius-Instituts in Person von Jonas. Alles in gewisser Weise unverhofft- selbst bei einer weitaus größeren Teilnehmerzahl hätten wir mit Sicherheit auch alle weiteren Probleme gelöst.

Konrad Dreier (li.) und René Gralla (r.).
Konrad Dreier (li.) und René Gralla. Foto by Uwe Frischmuth

Wobei wir beim Thema eines Shôgi Turniers wären: Probleme am Brett lösen. Ein tieferer Blick auf die Tabelle zeigt wieder einmal: dieses Spiel bleibt spannend. Richard Rödel gewann verdient und ungeschlagen mit 5 Punkten den Alstercup und bestätigte somit seine derzeitige Form. Auch Thomas Heshe und Uwe Frischmuth besetzten gemäß ihren Vorplatzierungen entsprechende Plätze.
Aber es gab auch Überraschungen. So ist in erster Linie der Sieg von Konrad Dreier gegen Thomas Heshe zu nennen, als er eine verlorene Stellung noch drehen konnte. An diesen unverhofften Punkt in diesem Match wird sich Konrad noch lange erinnern; schließlich hatte er in einem trickreichem Abspiel gegen einen formal weitaus stärkeren Spieler die Oberhand behalten. Thomas Heshe nahm es in seiner gewohnt souveränen Art wie immer sehr sportlich.

Martin Wolff (li.) und Thomas Heshe.
Martin Wolff (li.) und Thomas Heshe. Foto by Uwe Frischmuth

Auch der 5. Platz des Jugendpreisträgers Anton Borysov war kein Selbstgänger. Einem René Gralla den Punkt abzutrotzen, der beim letzten Kyu Cup Hamburg immerhin den 2. Platz belegt hatte, zeigt wachsendes Selbstbewusstsein und steigende Spielstärke am Brett an. René wurde so auch an einen eher abgeschlagenen Platz verdrängt. Antons weiterer Punkt gegen Martin Wolff, der immer für gefährliche Manöver gut ist, schien für Anton da nur ein folgerichtiges Zwischenergebnis in seiner Vorbereitung zur Teilnahme an der Jugend-Europameisterschaft 2019 Ende Juni in Wroclaw.
Unterlassen wir es, über den Turnierletzten mit 0 Punkten zu sprechen? Natürlich nicht! Masaomi Ishii wird in unser aller Hamburger Shôgi Gedächtnis bleiben. Schließlich ist er der Mitbegründer der erneuerten Shôgiszene im Norden, die er mit René Gralla u.A. wiederbelebte. Da bei wachsender Anzahl von Turnierteilnehmern und Spielstärke eigene Niederlagen nicht ausbleiben können, ist so ein Turnierergebnis verständlich. Es bleibt aber sein unermüdlicher Ehrgeiz festzuhalten, sich trotz übermächtiger Konkurrenz nicht den Spaß am Shôgi verderben zu lassen!
So sendet er unermüdliche Botschaften an andere, sich nicht aufzugeben. Groß!

Masaomi Ishii (li.) und René Gralla.
Masaomi Ishii (li.) und René Gralla. Foto by Uwe Frischmuth

Thomas Heshe hatte das Schlusswort. Trotz zweier Niederlagen ist er Zweiter geworden. Mit einem erleichterten Lächeln konnte er somit auf das am 25. und 26. Mai in Kopenhagen stattfindende Shôgi Turnier aufmerksam machen.
Dank an das Konfuzius Institut für die Bewirtung und Fotodoku durch Jonas. Außerdem wurden großzügig Preise gespendet.

Bis zum 2. Alstercup Hamburg 2020!

Uwe Frischmuth

Spielgemeinschaft Brettspiel Hamburg

Tournament results, Shogi Alstercup, Hamburg, 2019-04-14

Nr Name Nat Grade ELO 1 2 3 4 5 Pts +/-
1 Rödel Richard GER 1 Kyu 1738 8+ 4+ 2+ 3+ 6+ 5 16
2 Heshe Thomas DK 1 Kyu 1660 7+ 3+ 1- 5+ 4- 3 -24
3 Frischmuth Uwe GER 3 Kyu 1415 5+ 2- 4+ 1- 7+ 3 15
4 Dreier Konrad GER 7 Kyu 1157 6+ 1- 3- 8+ 2+ 3 123
5 Borysov Anton UKR 8 Kyu 1098 3- 7+ 6+ 2- 8+ 3 57
6 Gralla René GER 5 Kyu 1289 4- 8+ 5- 7+ 1- 2 -15
7 Wolff Martin GER 9 Kyu 983 2- 5- 8+ 6- 3- 1 8
8 Ishii Masaomi JAP 12 Kyu 716 1- 6- 7- 4- 5- 0 15

Promoting Rödel Richard to 1 Dan
Promoting Dreier Konrad to 5 Kyu
Promoting Borysov Anton to 7 Kyu