1st Bremen Weekend Shogi Tournament

Location

Bürgerhaus Oslebshausen
Am Nonnenberg 40
28239 Bremen
Bus stop: Am Fuchsberg (approx. 5-minute walk to the community center)
Note: Free parking is available at the venue; parking in the adjacent streets may be necessary.

Schedule

The schedule is subject to change if necessary.

Saturday, September 5, 2026
Setup and Registration9:15 – 10:00 a.m.
Round 110:15 a.m. – 11:35 p.m.
Round 211:35 a.m. – 12:55 p.m.
Round 312:55 p.m. – 2:15 p.m.
Lunch Break2:15 p.m. – 3 p.m.
Round 43 p.m. – 4:20 p.m.
Round 54:20 p.m. – 5:30 p.m.
Price Givingapprox. 5:30 p.m.

Entry Fee

15 euros (full price)
10 euros (reduced rate; self-assessment)
Please bring the money in cash to the tournament.

Game Format/Time

– Open tournament, seven rounds using the Swiss System or MacMahon (depending on the number
of participants; to be decided on-site)
– 20 minutes per player, plus 40 seconds of byōyomi
– Maximum of 30 participants
FESA game and tournament rules apply.

Registration

To help us plan better, please register in advance by emailing shogihamburg@gmail.com.
When registering, please include your last name, first name, and nationality.
Pre-registration is open until September 3, 2026, at 11:00 PM.

Prizes

There will be non-cash prizes.

Judging Panel

This tournament counts toward the FESA rankings.
The judging panel will be selected on-site.

Game Equipment

The organizer will provide game equipment.

Catering

Food and beverages will be available on-site.

Additional Information

We are playing there as guests of SK Bremen-West, which is hosting parallel chess tournaments on-site (same building, but different rooms this weekend). We would like to extend our sincere thanks to SK Bremen-West for their hospitality.
The organizer welcomes any (quiet) spectators and assumes that all participants will certainly have no objection.
We look forward to seeing you there!

Kasim Cinar, Organisation
Fabian Krahe, Turnierleiter

Bremen, June 30, 2026

Please click here for a list of participants.

1. Bremer Wochenend-Shogiturnier

Ort

Bürgerhaus Oslebshausen
Am Nonnenberg 40
28239 Bremen
Haltestelle: Am Fuchsberg (etwa 5 Minuten Fußweg bis zum Bürgerhaus)
Hinweis: Am Austragungsort stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung, es kann/muss ggf. in den angrenzenden Straßen geparkt werden

Zeitplan

Bei Bedarf wird vom Zeitplan abgewichen.

Samstag 05.09.2026
Aufbau und Registrierung09:15 – 10:00 Uhr
Runde 110:15 – 11:35 Uhr
Runde 211:35 – 12:55 Uhr
Runde 312:55 – 14:15 Uhr
Mittagspause14:15 – 15:00 Uhr
Runde 415:00 – 16:20 Uhr
Runde 516:20 – 17:30 Uhr
Siegerehrungca. 17:30 Uhr

Startgeld

15 Euro Vollzahler
10 Euro ermäßigt (nach Selbsteinschätzung)
Das Geld bitte in Bar zum Turnier mitbringen

Spielmodus/-zeit

– Offenes Turnier, sieben Runden nach Schweizer System oder MacMahon (in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl, wird vor Ort entschieden)
– 20 Minuten pro Spieler, plus 40 Sekunden Byôyomi
– Teilnehmerbegrenzung auf maximal 30 Spieler
Es gelten die Spiel- und Turnierregeln der FESA.

Anmeldung

Zur besseren Planung bitte voranmelden, per E-Mail an shogihamburg@gmail.com.
Bei der Anmeldung bitte angeben: Name, Vorname und Nationalität.
Eine Voranmeldung ist bis zum 03.09.2026 um 23:00 Uhr möglich.

Preise

Es wird Sachpreise geben.

Schiedsgericht

Dieses Turnier wird ausgewertet für die Rangliste der FESA.
Das Schiedsgericht wird vor Ort bestimmt.

Spielmaterial

Der Veranstalter stellt Spielmaterial zur Verfügung.

Verpflegung

Vor Ort werden Speisen und Getränke angeboten.

Weitere Hinweise

Wir spielen dort als Gäste des SK Bremen-West, welcher vor Ort parallel Schachturniere
veranstaltet (gleiches Gebäude, aber andere Räume an diesem Wochenende). Wir bedanken uns herzlich beim SK Bremen-West für die Gastfreundschaft.

Der Veranstalter freut sich über jeden (leisen) Publikumsverkehr und geht davon aus, dass alle Mitspieler sicher auch nichts dagegen einzuwenden haben.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Kasim Cinar, Organisation
Fabian Krahe, Turnierleiter

Bremen, den 11.08.2026

Teilnehmer

Nr.NachnameVornameNationalitätRangElo
1KraheFabianDeutsch3 Kyu1364
2HartungMonikaDeutschlandNNNN

Ausschreibung: Bremer Shôgi Open 2026 am 31.05.2026

Wir laden zu einem offenen Shôgiturnier am Sonntag, den 31.05.2026 nach Bremen ein. Am Turnierort findet zeitglich auch ein Go-Turnier statt.

Ort

Falstaff, die Theaterkneipe GmbH
Schulstraße 26
28199 Bremen
Haltestelle: Theater am Leibnizplatz (10 Minuten mit der Straßenbahn vom Bremer Hauptbahnhof entfernt)

Hinweis: Am Austragungsort stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung, es kann/muss ggf. in den angrenzenden Straßen geparkt werden. Bitte Einbahnstraßen beachten.

Zeitplan

Bei Bedarf wird vom Zeitplan abgewichen.

Aufbau und Registrierung10:00 – 10:40 Uhr
Begrüßung und Eröffnung10:40 – 10:45 Uhr
Runde 110:45 – 12:00 Uhr
Runde 212:00 – 13:15 Uhr
Mittagspause13:15 – 14:00 Uhr
Runde 314:00 – 15:15 Uhr
Runde 415:15 – 16:30 Uhr
Runde 516:30 – 17:45 Uhr
Siegerehrung und Verabschiedung17:45 – 18:00 Uhr

Startgeld

15 Euro Vollzahler
10 Euro ermäßigt (nach Selbsteinschätzung)

Das Geld bitte in Bar zum Turnier mitbringen.

Spielmodus/-zeit

– Offenes Turnier, fünf Runden nach Schweizer System oder MacMahon (in Abhängigkeit von der Teilnehmerzahl, wird vor Ort entschieden)
– 20 Minuten pro Spieler, plus 40 Sekunden Byôyomi

Es gelten die Spiel- und Turnierregeln der FESA.

Anmeldung

Zur besseren Planung bitte frühzeitig voranmelden, per E-Mail an shogihamburg@gmail.com.
Bei der Anmeldung bitte angeben: Name, Vorname und Nationalität.

Eine Anmeldung ist bis zum 29.05.2026 um 23:00 Uhr möglich.

Preise

Es wird Sachpreise geben.

Schiedsgericht

Dieses Turnier wird ausgewertet für die Rangliste der FESA.
Das Schiedsgericht wird vor Ort bestimmt.

Spielmaterial

Der Veranstalter stellt Spielmaterial zur Verfügung.

Verpflegung

Das Falstaff bietet vor Ort den Verkauf von Getränken an. Verschiedene Lokalitäten sind fußläufig (5-10 Min.) erreichbar. Der Austragungsort liegt in der Bremer Innenstadt.

Weitere Hinweise

Der Veranstalter freut sich über jeden (leisen) Publikumsverkehr und geht davon aus, dass alle Mitspieler sicher auch nichts dagegen einzuwenden haben.

Bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten in Bremen sind wir gerne behilflich.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Kasim Cinar, Veranstalter
Fabian Krahe, Turnierleiter

Bremen, den 07.03.2026

Teilnehmerliste

NrNachnameVornameNationalitätOrtRangElo
1KraheFabianGermanyBremen3 Kyu1364
2CinarKasimGermanyBremenNN1121*
3Živný MüllerJensGermanyBerlin4 Kyu1227
4RödelRichardGermanyBerlin2 Dan1877
5TakayanagiKaitoGermany1 Kyu1794

Bericht: Shôgi auf der Nipponcon 2023

2023 war Shôgi zum zweiten Mal auf der Nipponcon in Bremen-Nord vertreten und hat wieder zahlreiche Interessenten angezogen. Nach eine kurzen Einführung in die Regeln und die Shôgikultur haben die Teilnehmer sogleich die Bretter zum Glühen gebracht. Dieses Jahr standen uns sogar deutlich mehr als zwei Stunden zur Verfügung, was einige auch gleich ausgenutzt haben. Anders als im letzten Jahr, waren diesmal auch viele Bremer dabei. Es bleibt zu hoffen, dass sich in den nächsten Jahren in Bremen ein kleiner Kreis von Spielern bilden wird.

Großer Dank gilt den Organisatoren der Nipponcon, allen voran Alexander Wachowski, für die tolle Organisation und Betreuung. Es ist jedes Jahr beeindruckend, was die Nipponcon auf die Beine stellt.

Ein Shôgiturnier unter Coronabedingungen: Erstes Shôgi-Gartenturnier in Bremen

Von Fabian Krahe und René Gralla

Der Coronavirus hat unser Leben dieses Jahr ganz schön durcheinander gebracht. Auch der Schachsport hatte darunter zu leiden. Viele Turniere mussten abgesagt werden. Viele Aktivitäten haben sich ins Internet verlagert. Beim Shôgi, der japanischen Variante des königlichen Spiels, ist das nicht anders. Die Deutsche Meisterschaft, die eigentlich im April 2020 in Hamburg stattfinden sollte, musste abgesagt werden. Das Qualifikationsturnier für das Internationale Shôgi Forum in Japan wurde daher auch ins Internet verlegt und wurde auf der Plattform 81Dojo ausgespielt. Regelmäßige Spieletreffs mussten ebenfalls gecancelt werden.

Mit einem Einladungsturnier im kleinen Kreis und im heimischen Garten der Familie wollte der gebürtige Bremer Fabian Krahe am 29. August 2020 daher ein bisschen Normalität in die norddeutsche Shôgiszene zurückbringen. So machten neben dem Organisator an diesem spätsommerlichen Sonnabend sieben Shôgienthusiasten einen Ausflug an die Lesum. Sechs kamen aus Hamburg und Norderstedt, und einer reiste aus Wolfsburg an. Um das Infektionsrisiko möglichst niedrig zu halten, fand das Turnier komplett im Garten statt. Vor Regen schützten ein mobiler Carport und ein großer Regenschirm, doch alle Befürchtungen ob des Wetters stellten sich als obsolet heraus. Die Shôgigötter waren uns wohl gesonnen, und bei strahlendem Sonnenschein, gegen den versprengte Wanderwolken keine Chance hatten, wurden fleißig Steine geschoben über die Bretter, die die Welt bedeuten.

Das alles war nur möglich dank der großartigen Unterstützung von Uwe und Birgit Krahe, den Eltern des Organisators. Sie stellten nicht nur den wundervollen Garten bereit, in dem das Turnier ausgetragen wurde, sondern bewirteten auch als hervorragende Gastgeber die ambitionierten Mattkünstler.

Die Gastgeber Birgit und Uwe Krahe, die ihren wundervollen Garten für das Turnier bereitstellten.

Das kleine, aber feine Event war gewissermaßen die direkte Folgeveranstaltung jenes Open-Air-Wettkampfes, zu dem vor gut 14 Monaten das Shôgi-begeisterte Ehepaar Ritsuko und Rolf Müller in deren idyllische Grüne Oase in Lübecks südlichem Quartier Sankt Jürgen geladen hatte. Besagtes „Ôhashi Soyo Shôgi Memorial“ in der Trave-Metropole sollte am 22. Juni 2019 daran erinnern, dass vor 150 Jahren in Japan während der Edo-Restauration der Relaunch des professionellen Denksports mit Hausturnieren in den Anwesen seinerzeit dominierender Champions begonnen hatte. Einer der Frontleute damals war der ehrwürdige Meister Ôhashi Soyo (um 1835 – 1891), und der umtriebige Sensei dürfte sich auf seiner Wolke heuer garantiert himmlisch darüber gefreut haben, dass seine epochale Initiative von einst im fernen Europa des digitalen Millenniums nach der Lübecker Premiere 2019 nun bereits die zweite Neuauflage im Bremen dieser Tage erleben würde. 

Durch die informelle und freundschaftliche Atmosphäre war es möglich, an einem einzigen Tag ein Round-Robin-Turnier mit acht Spielern durchzuziehen, das heißt, jeder spielte insgesamt sieben Partien mit 30 Minuten + 30 Sekunden Byôyômi Bedenkzeit. Eine starke Leistung aller Turnierteilnehmer. So wurde dann auch manch denkwürdige Partie ausgefochten. In der Begegnung René Gralla gegen Fabian Krahe wogte das Gefecht hin und her. Im Endspiel gelang es Fabian zunächst, René in die Ecke seines Minogakoi zu treiben, doch ein tödlicher Schlag blieb aus. Das nutzte René, um zu einer waghalsigen Mattkombination anzusetzen mit dem Plan, Fabians König aus dessen Hidariminogakoi zu treiben und auszuknocken. Fast gelang das dem René auch, doch im Eifer des Gefechts verwechselte er das Pferd mit dem Drachen und übersah den entscheidenden Zug. Diese unverhoffte Atempause wiederum reichte Fabian, das Match komplett zu drehen und nun seinerseits den René per Blitz-Matt auf die virtuelle Matte zu schicken.

Ein Partieausgang, der René zu Recht frustrierte. Schließlich hatte er sofort nach Ausführung eines albernen Dummie-Moves – der vermeintlich die Sackgasse, in die Fabians König geflüchtet war, endgültig abriegeln sollte, leider aber bei rollender Attacke das Tempo selbstmörderisch drosselte, so dass Gote dankbar ein flottes Tsume exekutieren durfte – den alternativ möglichen und zugleich alternativlosen Coup de grâce erkannt. Der wäre robust und trocken gewesen: Die schwarze Lanze 3c rückt schnöde auf 3b vor, promoviert schulmäßig und triggert im gleichen Atemzug ein krachendes Abzugsschach, und zwar im engen Gefechtsverbund mit dem schwarzen Horse, das aus dem äußersten Winkel des weißen Lagers dem zernierten Gyokusho aka „Juwelengeneral“ stante pede einen Hammer-Huftritt serviert. „Als ich das Malheur bemerkte, poppte in mir der wilde und wütende Impuls auf, blitzschnell und kackenfrech das Ding zurückzunehmen“, wie René hinterher gestand. Ein notorischer Taschenspielertrick, den der Co-Autor dieses Berichts gelernt haben will während Rauch- und Sliwowitz-geschwängerter nächtlicher Sessions im Kreis von Schachkumpels, die stolz sind auf ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zur Balkanregion, wo harte Bandagen oft mehr Respekt verschaffen als wohlfeile Moralpredigten. Aber das internalisierte sportliche Über-Ich rief den René doch wieder streng zur Ordnung, abgesehen davon, dass dem Trottel der Saison ein verzweifelter Griff nach der (ohnehin verbotenen) Zocker-Notbremse unter Punktspielbedingungen nichts mehr genützt und auf die maximale Peinlichkeit des vergeigten Games höchstens noch anderthalbe draufgesetzt hätte.

Wer zu spät kommt, den bestraft bekanntlich das Leben. Wegen überraschender Terminprobleme am frühen Samstagmorgen schlug René erst eine gute Stunde nach Anpfiff der ersten Runde in Krahes Garten auf und musste per Aufholsprint den Anschluss an das Feld suchen. Das zerrte natürlich an den Nerven, mit dem Risiko derber Aussetzer – die René während seiner Spiele prompt auch gemein und beinahe regelmäßig aus der Bahn warfen.

Beim Kansôsen der Partie René gegen Fabian zeigte sich schnell, dass René nur die beförderte Lanze auf 3b hätte ziehen müssen, um zu gewinnen. Schade, denn es wäre tatsächlich ein ziemlich cooles 11-Zügiges Matt gewesen. Foto: Fabian Krahe.

Einen Überraschungssieg durfte Jürgen Woscidlo feiern, als Uwe Frischmuth im beiderseitigen wilden Handgemenge in eine Mattfalle stolperte. Damit ging unser Schachlehrer aus Harburg mit einem dicken Achtungspunkt nach Hause, war Uwe doch als 3 Kyu der nominell zweitstärkste Spieler des Turniers.

Martin Wolff gegn Jürgen Woscidlo. Im Hintergrund Ingo Köhler gegen Fabian Krahe. Foto: Alexandra Bumagina.

Auch Martin Wolff konnte sich einen Punkt erspielen, und zwar gegen Jürgen, sodass niemand ohne Sieg das Turnier beendete. Mit jeweils einem Punkt teilten sich beide dann allerdings auch die undankbare Rote Laterne. Schlanke zwei Zähler in der Schlussbilanz bedeuteten Rang sechs für René, der nicht nur im Treffen gegen Fabian quasi frei stehend vor dem Shôgi-Tor den Ball über die Latte semmelte, sondern auch mit einem ärgerlichen Nifu bei besserer Stellung gegen Ingo Köhler patzte. Es war definitiv nicht Renés Tag. Aber so ging immerhin der fünfte Platz an unseren Spieler aus Wolfsburg. Ingo errang drei Siege und fuhr – mit seiner Leistung zufrieden – total gechillt und lächelnd zurück in die Autostadt.

Uwe Frischmuth gegen Ingo Köhler. Ingo sicherte den fünften Platz für die Autostadt Wolfsburg. Foto: Fabian Krahe.

Den vierten Platz belegte der Gastgeber und Organisator Fabian Krahe mit insgesamt vier Punkten. Er war sichtlich zufrieden. Nicht nur mit seiner Spielleistung, sondern auch mit dem reibungslosen und erfolgreichen Ablauf des Turniers.

Der Turnierorganisator Fabian Krahe (re.) traf gleich in der ersten Partie auf Uwe Frischmuth und musst direkt eine deutliche Niederlage einstecken. Da half selbst angestrengtes Nachdenken nicht mehr. Foto: Alexandra Bumagina.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle aber auch ausdrücklich an die selbstlos engagierte Alexandra Bumagina. Die Mutter unseres 15-jährigen Supertalents Anton Borysov schoss stimmungsvolle Fotos und bereicherte den Tag durch ihre freundliche und offene Art.

Uwe Frischmuth und das Nachwuchstalent Anton Borysov holten jeweils fünf Punkte und teilten sich den zweiten respektive dritten Rang. Da aber Anton im direkten Vergleich gegen Uwe eine Niederlage einkassierte, setzte der Organisator in der Endauswertung Uwe auf Platz zwei und Holsteins Rising Star Anton auf Platz drei. Eine Entscheidung bloß für die Stringenz der Tabelle, weil ansonsten beide eine derart herausragende Leistung bewiesen haben, dass sie eigentlich Silber im Doppelpack verdient hätten.

Anton Brysov im Spiel gegen den Turniersieger Yuki Nagahori. Foto: Alexandra Bumagina.

Beim bislang letzten Hamburger Kyu-Cup 2019 musste Yuki Nagahori, der in Chiba nahe Tokio aufgewachsen ist, noch einen Punkt an Anton abgeben. Diesmal blieb der 31-jährige jedoch ungeschlagen und durfte als souveräner Sieger den Pokal mit nach Hause nehmen. Damit kam der Gewinner des historisch ersten Shôgiturniers auf Bremer Boden aus der ewigen Konkurrenzstadt an der Elbe. Aber darüber konnten sich auch die Bremer Gastgeber freuen. Denn Yuki hat hervorragend gespielt und noch wichtiger: mit viel Spaß und Freude. Und genau das ist es, was Shôgi ausmacht.

Es bleibt zu wünschen, dass das erste Bremer Shôgi-Gartenturnier sich bald wiederholen möge. Aber vielleicht kann ja – selbstverständlich unter gewissenhafter Beachtung aller behördlichen Auflagen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie – in diesem Jahr trotzdem wieder in Hamburg das Kyu-Cup-Open ausgetragen werden. Insider munkeln, dass schon intensiv über einen entsprechenden Termin im Oktober 2020 nachgedacht wird. Dem Shôgisport und seinen Fans wäre das von Herzen zu wünschen.

Shôgi-Gartenturnier Bremen 2020; Bremen, Germany, 2020-08-29

NrNameNatGradeELO1234567Pts+/-
1NagahoriYukiJP2 Kyu1720 5+3+7+8+4+6+2+7+15
2FrischmuthUweDE3 Kyu1340 4+7+6+3+8-5+1-5+28
3BorysovAntonUA5 Kyu1356 8+1-5+2-6+4+7+5+40
4KraheFabianDE5 Kyu1294 2-6+8+7+1-3-5+4+31
5KöhlerIngoDE5 Kyu1285 1-8+3-6+7+2-4-3+6
6GrallaRenéDE5 Kyu1297 7+4-2-5-3-1-8+2-19
7WolffMartinDE8 Kyu1022 6-2-1-4-5-8+3-1+21
8WoscidloJürgenDE10 Kyu1005 3-5-4-1-2+7-6-1+68

Promoting Borysov Anton to 4 Kyu
Promoting Woscidlo Jürgen to 8 Kyu